Leasingmodelle für Rolling Stock: Schienenverkehr stärken, Flotten modernisieren
Shownotes
Redaktion & Host: Isabella-Alessa Bauer
Musik: The Smell Of Success und What a wonderful Day by Shane Ivers - https://www.silvermansound.com
Co-Gastgeber: Christian Bruckauf und Holger Schütte, Würth Leasing GmbH & Co. KG
Kontaktdaten Redaktion: isabella.bauer@unternehmervertraute.de Kontaktdaten Sales: iris.behrens@unternehmervertraute.de
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00:00:09:
00:00:26: Im Transportsektor werden Jahr für Jahr ganz enorme Verkehrsleistungen erbracht.
00:00:30: Güter müssen über Weitstrecken zuverlässig, effizient und natürlich zunehmend auch klimafreundlich bewegt werden.
00:00:36: eine zentrale Rolle spielt da der Schienenverkehr.
00:00:39: Er ist ein ganz entscheidender Baustein für nachhaltiges und umweltfreundliches Güterverkehrssystem, insbesondere dann wenn große Mengen über lange Distanzen transportiert werden.
00:00:49: Damit die Güter überhaupt auf der Schiene unterwegs sein können braucht es mehr als Infrastruktur und Betreiber.
00:00:55: Lokomotiven und Güterwagen sind hochspezialisierte und auch kapitalintensive Investitionsgüter.
00:01:01: Sie haben außerdem sehr lange Lebenszyklen Und da kommt an die Finanzierung ins Spiel und damit auch Leasingmodelle für Rolling Stock.
00:01:08: Leasing ermöglicht das Bahnunternehmen und Logistikdienstleister moderne Schienenfahrzeuge einzusetzen, ohne dass sie die gesamten Investitionskosten selbst tragen müssen.
00:01:18: Damit kann Leasing also einen wirklich entscheidenden Beitrag leisten zur Modernisierung von Flotten und zur Stärkung des Schienengüterverkehrs insgesamt.
00:01:26: Wie die Finanzierungsmodelle funktionieren?
00:01:28: Und welche Rolle Leasing im Railsactor spielt?
00:01:30: Welche Entwicklungen wir auch in den kommenden Jahren erwarten können – darüber sprechen wir heute!
00:01:34: Und damit sage ich Hallo zu einer neuen Episode von Die Unternehmervertrauten der Podcast.
00:01:39: Ich bin Isabelle Alesser-Bauer, Leasingmodelle für Rolling Stock lasse ich mir lieber von Experten erklären?
00:01:44: Ich bin da nicht ganz so versiert!
00:01:46: Deswegen sage ich ein ganz herzliches Hallo an meine Gäste und heutigen Co-Gastgeber von Wirt Leasing Christian Brookauf und Holger Schitte.
00:01:54: Christian, schön dass du da bist.
00:01:55: Ja vielen Dank für die Einladung.
00:01:56: Ich freue mich sehr zu einem meiner Lieblingsthemen hier mit euch sprechen zu können.
00:02:01: Ja und Holga, ich freue mich auch auf das Gespräch mit dir.
00:02:03: Ja, Isabela auch ganz vielen Dank meinerseits.
00:02:06: Also ich denke wir werden da hoffentlich interessante und spannende Einblicke bringen dürfen.
00:02:10: Lass uns bevor wir das Thema angehen einmal kurz eine Einordnung treffen.
00:02:14: wo innerhalb des Wirt-Leasing Portfolios seid ihr angesiedelt?
00:02:19: Und wie seid ihr zu dem Thema Rolling Stock gekommen?
00:02:22: Also Holger und ich sind beide in der Geschäftssparte Asset Finance.
00:02:27: Was verstehen wir darunter?
00:02:28: Das ist unsere Maschinenfinanzierung für die gewerbliche Produktion, mittelständische industrielle Produktion.
00:02:35: Beispiele sind in der Metallverarbeitung sparnabhebende Maschinen, zum Beispiel in der Holzverarbeitungen, in der Kunststoffindustrie.
00:02:42: Aber auch in der Lebensmittelproduktion alles was dort für die Produktion gebraucht wird.
00:02:46: Sie sind meistens kapitalintensive Teure aber auch werthaltige Gegenstände, die eine Finanzierung suchen und die auch die Unternehmen nicht einfach nur aus der Portokasse bezahlen.
00:02:58: Das ist unser Brot- und Buttergeschäft hier im Hause der Wirtlesink.
00:03:04: Thema Rolling Stock sind wir gekommen, weil wir beide glaube ich Heuger und ich eine Affinität zu dem Thema haben.
00:03:10: Aber auch schon mal Berührungspunkte zu diesem Thema hatten.
00:03:13: Und mit den Lokomotiven und den Güterwaggons beispielsweise handelt es sich ja auch um kapitalintensive teure Anschaffungs-Güter die geradezu nach einer Finanzierung rufen.
00:03:27: Ja, und vielleicht ergänzen.
00:03:28: Christian das ist das Thema... dass wir hier nicht nur um das Thema Leasing drehen, sondern klassisch schon über das Thema Fremdfinanzierung in Summe.
00:03:36: Das heißt Leasing auf Balance- und Unbalancemodelle für die Unternehmen.
00:03:39: Und dem Kontext ist also das was auch im Markt halt langlebig ist aber auch teuer ist.
00:03:45: Nicht mal eben aus der Portugasse zu zahlen.
00:03:47: Und es führt am Ende auch dazu, dass es da natürlich individuellere Fremddfinanzierungsmodelle bedarf und dann quasi unsere Aufgabe dazu.
00:03:56: Heavy Metal ist ja mehr oder weniger ein Stichwort auch zu den Locomotiven und wird nicht schon mal fasziniert von der Bahnstranke gestanden.
00:04:04: Und gesagt, okay was bewegt sich hier von links nach rechts oder rechts nach links?
00:04:07: Und dass wir dieses Thema dann intensiv betreuen dürfen in einem sehr familiären Umfeld da kommen wir dann vielleicht nachher nochmal drauf.
00:04:14: das ist auch eine Herzensangelegenheit unsererseits
00:04:17: Ja, man merkt das.
00:04:17: Das spricht für euch beiden eine gewisse Affinität zum Thema.
00:04:19: Das ist ja schon mal sehr schön!
00:04:21: Lasst uns mal bevor wir auf den Finanzierungsaspekt eingehen kurz den Markt ein bisschen betrachten.
00:04:27: Welchen Anteil hat denn der Schienenverkehr am Gütertransport?
00:04:30: Könnt ihr da was dazu sagen?
00:04:31: Also ganz grob hat in Deutschland Transport auf der Schiene so fünfzehn bis zwanzig Prozent Anteil am Gesamtvolumen.
00:04:41: Das Gro ist natürlich auf der Straße, wir sehen es jeden Tag verstopfte Straßen, Lkw an Lkws und die wünschen wir uns ja als Autofahrer manchmal gerne lieber auf die Schiene.
00:04:52: aber auch dort gibt es eine gewisse Verstopfung.
00:04:56: Auch die Schienen ist knapp bemessen.
00:04:59: Der Platz auf der China da kommen wir nachher sicherlich auch noch mal dazu und es ist aber sicherlich wünschenswert aus nachhaltigen Gründen mehr Transporte auf die Schiene zu bekommen.
00:05:12: Ein Beispiel, Eingüterzug ersetzt ungefähr hier nach dem vierzig bis sechzig Lkw ist das schon eine Menge wenn man sich das mal an Volumen dann auch vorstellt.
00:05:21: und natürlich auch der kontinuierliche Wettbewerb zwischen Straße und schiengebundenem Verkehr wenn man so will Politisch gewollt, glaube ich ist das mehr auf die Schiene geht weil es auch unter ISG Kriterien Nachhaltigkeitsthemen was Christian auch gerade sagte, in dem Ersatz der LKW oder wenn man jetzt auch mal sieht okay wie viel Diesel sozusagen eine Lock verbraucht
00:05:44: und auch Strom
00:05:45: verbrauchten.
00:05:45: Verhältnis zu einem neuen Lkw dann ist das ekelstand weniger.
00:05:49: Auch wenn man jetz alte Logs zugrunde zieht da kommen wir nachher noch einmal drauf weil wir unterhalten uns hier auch über die Finanzierung von gebrauchte Logs die durchaus dreißigvierzig Jahre alt sind und im Zyklus sage ich immer noch nachhaltiger fahren als jeder neue Lkwe so und insofern Straße noch dominiert, aber wir sehen halt hier die Chance in der Finanzierung auch vom schiengebundene Verkehr unsere Rolle als finanziee wahrzunehmen.
00:06:13: So muss man es formulieren.
00:06:15: Aber Holger da hast du eigentlich schon direkt perfekt übergeleitet.
00:06:17: zu meiner nächsten Frage ist ja durchaus auch politisch gewollt und ambisiert noch grüner zu werden nachhaltiger zu werden?
00:06:24: Man will auch Grünern transportieren.
00:06:26: deswegen die frage welches Wachstum erwartet ihr denn im Bereich?
00:06:29: Ja, die Frage ist gut.
00:06:30: Das Wachstum ist leider in der Hinsicht ein bisschen begrenzt weil da muss man ein bisschen ausholen im Markt.
00:06:37: denn wenn man jetzt hier nur rein das Thema nimmt, der Bestellung von neuen Logs dann kann eine neue Log beispielsweise drei Jahre brauchen, ehe sie produziert ist und auf den Markt kommt.
00:06:47: Das begrenzt das Ganze natürlich.
00:06:49: deswegen hat man einen sehr guten, sage ich mal Remarketing oder Gebrauchtmarkt allerdings auch hier einen hohen Nachfrageübergang also wenig Angebot.
00:06:58: so dass heißt Ich denke schon, dass wir hier sehen das ein deutliches Wachstum in der Schiene eigentlich vorhanden sein müsste.
00:07:06: Aber die Begrenzzeit sage ich mal in dem Angebot und dessen was hergestellt werden kann oder im Markt überhaupt verfügbar ist.
00:07:12: Und dass es politisch gewollt ist sieht man ja auch durch das Infrastrukturpaket der Bundesregierung das fünfhundert Milliarden da im Raum stehen.
00:07:20: so und das sind eigentlich auch die Themen die hinsichtlich Klimaziele wirken.
00:07:24: nur das eine ist das was gewünscht ist und das andere ist das etwas umsetzbar?
00:07:30: Der zweite Flaschenhals ist, ich habe es gerade schon mal angedeutet.
00:07:32: Ist der begrenzte Platz auf der Schiene?
00:07:34: Wir reden heute alle über die Pünktlichkeit der DB, die einen Tiefstand aktuell erreicht hat mit, ich glaube, seventy oder seventy-fünfundsiebzig Prozent.
00:07:42: Das war vor dreißig Jahren noch deutlich über neunzig Prozent Pünklichkeit.
00:07:46: Woran liegt das veraltetes Material?
00:07:49: also Schienenmaterial einerseits weichen Signale Aber eben auch zu viel Traffic auf den Strecken.
00:07:55: Das heißt also, schnelle Inter-Cities müssen sich mit langsamem Güterzügen ein Gleisteilen.
00:08:03: Der Platz ist begrenzt und man versucht mehr Platz zu schaffen über die Digitalisierung.
00:08:09: Da kommen wir nachher noch mal drauf weil das mit der Digitalisierung gravierende Auswirkungen hat auf ältere Lokomotiven wirtschaftlich oder auch technisch digitalisierungsfähig sind.
00:08:22: Das ist dann wieder eine Auswirkung auf, was finanzieren wir eigentlich mit welcher Werthaltigkeit?
00:08:28: Und das ist ein ganz spannendes Thema also dass einer was man will aber den Flaschenhals dem man so schnell nicht beseitigt kriegt nämlich die begrenzte Kapazität auf der Schiene direkt
00:08:39: und ein Thema noch ergänzen dieser Bell ist auch wichtig zum Verständnis des Roaring-Stockmark ist.
00:08:44: Wir haben in Deutschland nur eine bedingte Elektrifizierbarkeit der Strecken, das heißt oder dass es die Möglichkeit besteht, sage ich mal nachhaltig mit Electrolocks zu fahren weil im Großteil in Deutschland nicht elektrifiziert ist bedeutet auf der vermeintlichen First-Mile oder Last-Miles also den ersten und letzten Meilen sind immer noch klassische Diesellocks unterwegs Und das ist natürlich auch ein Flaschenhals, sondern ein Bottleneck.
00:09:10: Wenn man so will in dem Kontext, in dem wie wir in Deutschland auf der Schiene transportieren können?
00:09:16: Also es ist nicht ganz trivial da das Wachstum so ein bisschen zu erhöhen.
00:09:19: Das merke ich schon.
00:09:20: könnt ihr mir noch ein bisschen besser verständlich machen, wie der Markt grundsätzlich strukturiert ist.
00:09:25: Das heißt also wer sind die Hersteller?
00:09:27: Wer sind die Abnehmer?
00:09:29: und Ich muss auch so ein Bisschen Gefühl dafür bekommen, wie kleinteilig das Ganze eigentlich.
00:09:34: Fangen wir mal an vielleicht mit den Lokomotiv-Herstellern.
00:09:38: Das ist eigentlich ein sehr oligopolistischer Markt, es gibt nur noch wirklich drei große Hersteller.
00:09:46: Wir reden hier über Siemens, wir reden über den kanadischen Hersteler Bombardier und über die spanische Stadler.
00:09:53: Nehmen wir mal die Foslo in Kiel noch mit, die mittlerweile in chinesischer Hand ist.
00:09:57: Alstom soll man auch nennen?
00:10:00: Ja genau aber dann war es das schon.
00:10:03: fast danach gibt's dann nochmal so ein paar Hersteller der zweiten Reihe, die aber mehr für Industriebahnen, Rangierlocks bauen und ich fähre jetzt mal von Gemeinder, deutscher Herrsteller auch hochqualitative Locomotiven.
00:10:16: Aber ich glaube annenswerten Herstellern haben wir da schon das Wesentliche gesagt Und Holger hat gerade schon gesagt, die Lieferzeiten sind bis zu drei Jahre.
00:10:25: Das ist Abbestellung das ist das ist schon eine Hausnummer.
00:10:29: in der Regel wird dann mit preisgleich Klauseln gearbeitet gekoppelt an die Inflation.
00:10:34: Das heißt wenn ich heute eine lokomotive Neubestelle die vier Millionen kostet bis sie ausgeliefert wird kostet sich vielleicht schon Vier Komma sechs Millionen.
00:10:42: Das ist dann auch ein Thema für die Finanzierung, weil ich muss ja heute wenn ich mir eine Gremienkennemigung einhole und dem Kunden eine Zusage gebe damit rechnen dass der Anschaffungswart bei Auslieferung in drei Jahren auch ein ganz anderer sein wird.
00:10:56: So das ist das Thema der Hersteller wenn man so will Christian?
00:10:59: Und es ist ja weiter das Thema was du angesprochen hattest Isabella der Abnehmer.
00:11:03: jetzt haben wir seit Privatisierung der deutschen Bahnen in den neunziger Jahren sind da diverse sogenannte EVUs also Eisenbahnverkehrsunternehmen entstanden.
00:11:11: So die Zahl variiert ein bisschen.
00:11:13: Wenn man offiziell reinguckt, dann gibt es irgendwie vierhundert EVUs.
00:11:16: Das müsste mal vielleicht nochmal ein bisschen aufsplitten.
00:11:18: Da merkst du auch schon wie kleinteilig das geworden ist mit großen Mittelständlern oder auch schon wirklich größeren Kunden, die über hundert Millionen Euro Umsatz im EFO-Bereich machen aber auch die Kleineren, die's dort gibt.
00:11:30: Und insofern ist das schon ein bisschen filigraner aufgeteilt, weil alle irgendwie ihre Daseinsberechtigung haben.
00:11:36: Also entweder im Streckendienst oder im Kurzdienst und der First-Mail, Last-Mall oder auch dann wenn man das Thema jetzt aktuell betrachtet, dass viele Gleise erneuert werden, die Gleichstreckenerneuerung geht und die dort unterwegs sind.
00:11:50: Insofern durchaus auch Kleinteiliger.
00:11:52: Wenn man das als kleinteilig bezeichnen darf, weil es halt kleine und mittelständische sogenannte KMU Unternehmen sind.
00:12:00: Wenn ich es jetzt einordne, dann würde ich sagen abnehmerseitig kleinteilig, herstellerseitlich alles andere als kleinteileg.
00:12:04: So wenn ich das mal so zusammenfasse.
00:12:07: Ein Thema muss man vielleicht auch noch einmal mit einbringen dass natürlich bei den Abnehmern gibt's natürlich auch größere Gesellschaften also größere Vermietgesellschaften die man nochmal erwähnen muss.
00:12:17: Das sind dann diejenigen die in größerer Stückzahl auch immer revivieren pro Jahr bei großen Herstellern bestellen.
00:12:23: Die haben natürlich die Funktion, dass sie die LOX den EVUs zur Verfügung stellen.
00:12:28: Die bestellen dann schon mal keine Ahnung, Pakete von zwanzig, dreißig, fünfzig pro Jahr.
00:12:33: So die sind international auch unterwegs teilweise aber nur in Deutschland.
00:12:37: so die haben natürlich eine andere Rolle in dem Kontext.
00:12:40: da könnte man natürlich auch eine Refinanzierung dieser Unternehmen nachdenken wobei wir eher im Bereich der der Endabnehmer wenn man so will also der IVUs im KMU-Bereich selber als Wirtlesing zunächst unterwegs sind.
00:12:51: so muss man es formulieren.
00:12:53: Dann lasst uns jetzt mal aufs Thema Leasing zu sprechen kommen und das geht es ja eigentlich.
00:12:58: Welche Vorteile hat Leasing denn speziell im Schienengüterverkehr?
00:13:03: Vielleicht erst einmal gefragt, im Hinblick auf Effizienz aber auch den Nachhaltigkeitsaspekt.
00:13:09: Also zunächst Mal ist Leasing eine Finanzierungsform von mehreren möglichen die dem Kunden es überhaupt ermöglicht dem Eisenbahn Verkehrsunternehmen eine so große Investitionen zu treffen.
00:13:22: Ich habe immer so ein bisschen den Vergleich vor zwanzig Jahren mit der Druckindustrie als eine Heidelberger Druckmaschine, so viel kostete wie das Unternehmen Jahresumsatz machte.
00:13:31: Das haben wir hier zum Teil auch, dass eine neue Lock in einem Mehrsystemlock von Siemens mittlerweile deutlich bei über fünf Millionen Euro ist.
00:13:40: Also es geht hier im erster Linie um die Refinanzierungsfunktion, aber natürlich haben wir auch hier die Themen wie Bilanzschonung der Kennziffern in der Bilanz.
00:13:51: Wenn wir über echtes Off Balance Leasing reden was dem Kunden dann eben entsprechende Vorteile bringt insbesondere wenn wir über kleine Gesellschaften reden die auch ein gutes Bank-Rating brauchen, wenn sie jetzt zu einer kleinen Bilanz eben noch eine dicke Locomotive reinpacken mit einer Finanzierung dazu.
00:14:08: Dann gehen natürlich alle Kennzahlen sofort in den Keller.
00:14:11: Ja genau und vielleicht nur kurz ergänzen weil das hat Christian ja schon ausführlich dargelegt.
00:14:15: Das heißt es geht hier nicht nur um das Thema Leasing sondern Fremdfinanzierung.
00:14:18: Gänze dass er auch an Balance Modelle wie Mikrof und Investitionskredite mit reinfallen.
00:14:23: Da geht es natürlich immer schon darum, wer will selber Millionen binden.
00:14:28: So ein Denkteil darüber nach ob es vielleicht auch smarter geht so dass man hier über ein Leasingmodell oder Leasing-Modelle im Betracht kommen einerseits aber andererseits sage ich mal auch das Thema ist das einfach sagt okay der Fokus des Unternehmens ist ja auf dem eigentlichen Geschäft und nicht darin dass man Kapital in den entsprechenden Locks bindet.
00:14:49: also insofern gibt's mannigfaltige Gründe oftbildungs- oder unbildungsorientiert.
00:14:54: Wer nutzt denn typischerweise Rail Leasing Modelle?
00:14:58: Welche Unternehmen?
00:14:59: Letzten Endes kommen alle Nutzer in Frage, die solche Modelle zur Finanzierung, zur Refinanzierung dann einsetzen.
00:15:07: Frau Gards gesagt nicht nur das reine Leasing sondern auch der Mietkauf weil wir haben die anderen Interessen, dass Unternehmen beispielsweise eher zu einem On-Balance Modell wie dem Mietkauf optieren.
00:15:19: Weil sie einfach die stehlen Reserven, die sich in den Objekten typischerweise ergeben im eigenen Hause haben wollen.
00:15:26: das geht halt nur on balance.
00:15:27: und die Wertsteigerung, die wir teilweise sehen, dass eine Lok, die vor zehn Jahren mal drei Millionen gekostet hat heute vielleicht sogar dreikommer sechs oder drei Komma acht Millionen wert sein kann.
00:15:40: diesen Vorteil hat das Unternehmen natürlich nicht, wenn es kein wirtschaftlicher Eigentümer ist in einem Leasingmodell.
00:15:46: Sondern den hattest nur als wirtschaftliche Eigentümar über einen MiKauf-Modell.
00:15:50: und deswegen kommen nicht nur diese Leasing-Modele infrage sondern eben auch MiKAUF oder kreditfinanzierte Modelle wo man dann selber das Objekt auf der Bilanz hat.
00:16:02: Ende des Tages dieser Bälle ist es ja immer so dass kann man ja selber auch als private Person mal sehen um zu überlegen Ich will zum Beispiel im Verhältnis einen Kauf eines Hauses vornehmen.
00:16:14: Habe ich am Anfang die Eigenmittel dafür, ja oder nein?
00:16:16: Selbst wenn ich sie hätte, würde ich sie entsprechend binden.
00:16:19: und natürlich ist da der Sinn dahinter, wenn nun ein Unternehmen aus Eigenkapitalikwidität heraus strotzt dann würde das mit Eigenmitteln und Cash entsprechend darstellen wollen und wohl auch vornehmen.
00:16:32: Aber andersherum sind das genau diese Verhältnismäßigkeiten, die oft auftreten.
00:16:35: Um dieses Beispiel mal eines Hauskauvis als als dreißigjährige Dreißigjährigen sozusagen mal zu hinzuziehen.
00:16:42: und das ist eigentlich so ein bisschen das Kernthema dass man ja auch entsprechende Kerninvestitionen hat.
00:16:49: Wie ist es denn von eurer Seite aus?
00:16:50: Also worauf konzentriert ihr euch?
00:16:52: auf welchen Unternehmen liegt euer Fokus?
00:16:54: was sind so typische Finanzierungsobjekte?
00:16:57: oder anders gefragt auch womit fühlt ihr euch wohl?
00:16:59: also wir?
00:17:00: Wir haben uns ein bisschen spezialisiert auf den Bereich Güterverkehr tatsächlich, weil die Liberalisierung des Bahnmarktes ist dort am weitesten vorangeschritten.
00:17:10: Im Bereich Personenverkehr hat die DB noch mit über neunzig Prozent den Marktanteil und Die DB ist jetzt nicht unbedingt unser mittelständischer Zielkunde.
00:17:20: So und in dem anderen Bereich, wir hatten ja gerade die die Marktstruktur mal analysiert sind eben viele große und kleine Eisenbahnverkehrsunternehmen, die typischerweise von ihrer Struktur her zur Wirtlesing gut passen.
00:17:34: Und deswegen konzentrieren oder fokussieren uns im Wesentlichen auf den Güterverkehr dort Strecken-Lockomotiven Elektrolokomotiven, aber auch Diesel-Lokomotive und Rangierlockomotive.
00:17:46: Bei dieser Gattung gibt es dann aber auch einige die sind so ein bisschen multifunktionsfähig.
00:17:51: Die können als Streckenlokomative wie als Rangielock eingesetzt werden und sind damit natürlich multifunktionfähig.
00:17:59: Genau für uns spielt es eine Rolle dass wir die Assets verstehen, die Werthaltigkeit zu verstehen diese Assets Und ich sage mal am Endes sagen muss das was auf der Schiene ist auch Geld verdienen.
00:18:09: Das ist also auch immer eine Prüfung beim Unternehmen selbst und zu gucken, wie ist der Einsatz?
00:18:14: Ist ja ganz klar in dem Kontext.
00:18:15: Und dann wird es für uns halt auch richtig spannend in der Umsetzung, in der Finanzierung der individuellen Modelle die wir anlegen.
00:18:21: Gibt's denn da Besonderheiten auf die ihr achtet wenn ihr bewertet, wenn ihr euch das anschaut?
00:18:25: Naja im Kern ist so... Wir haben auch im Bereich Rolling Stock ähnlich zu den klassischen Esselfinanzierungen bei drei Standbeinen in der Visitionsfinanzierung.
00:18:33: Das heißt das erste Standbein Gekoppelt gleich mit dem zweiten, würde ich mal sagen ist immer natürlich die Bonitätsbetrachtung statisch und dynamisch.
00:18:40: Da kommt aber das zweite gleich unmittelbar dazu und zwar ist dass die Esset-Bewertung die essentiell ist denn wir haben hier sehr hohe Werteidigkeit in den Assets im Rolling Stockmarkt.
00:18:50: so das muss man verstehen da eine eigene Esset Abteilungen also eine eigene Expertise auch aufgebaut.
00:18:55: Die ist ja wichtig weil sich die abgrenzt von einigen anderen Marktteilnehmern gerade explizit auch Banken, entsprechende Institute die diese Marktexpletise nicht haben.
00:19:06: Und von daher sind das sicherlich die Besonderheiten aus Bonität, aus Asset Einschätzung hin zu Vertragsstrukturen, die wir hier aufbauen im Bereich der Leasing-Modelle oder auch der Mikrofmodelle, die sich dann individuell dort bemerkbar machen?
00:19:22: Ich habe ein bisschen besser verstanden wie ihr... bewertet, welche Anforderungen die auch stellt.
00:19:26: Das könnt ihr gerne noch mal ergänzen.
00:19:28: auf der anderen Seite würde es mich auch interessieren welche Anfordrungen an euch heran getragen werden.
00:19:31: also was wollen denn?
00:19:33: gibt es spezielle Anforderung in den die Bahnunternehmen an euch als Lesengesellschaft haben?
00:19:37: Ja mit Sicherheit.
00:19:39: wir hatten gerade schonmal erwähnt dass das der Markt an Lokomotiven eng ist.
00:19:43: und wenn wir jetzt über gebrauchte Lokomotive reden die insbesondere auch für mittlere und kleinere Eisenbahn Verkehrsunternehmen infrage kommen Dann ist es so, wenn eine Lokomotive zum Verkauf steht dann drängeln sich viele darum und da kommt es auch ein bisschen auf die Schnelligkeit an mit der man eine Gremienengenehmigung dem Kunden an die Hand gibt.
00:20:01: Eine Finanzierungsbestätigung damit er diese Lok auch kaufen kann.
00:20:05: das ist wiederum der Vorteil einer eigenen Asset Abteilung über die wir eben schnell auch priorisieren können die die asset Bewertung in einem überschaubaren Zeitraum herstellen können, um das Ganze dann eben auch zu einer Kreditzusage zusammenführen zu können.
00:20:23: Interessant ist natürlich nicht nur wie wird die Log eingesetzt sondern es kommt auch eine Menge Regulatorik hinzu.
00:20:30: wir reden hier über Länderzulassung, die im Eisenbahnbereich wichtig sind.
00:20:34: Wir reden über Hauptuntersuchungszyklen ähnlich wie beim Auto nur etwas gravieren, da vielleicht als man sich das nicht ins Heider dieser Branche vorstellt.
00:20:44: Wir reden immer von der sogenannten sechs plus eins plus eins Regel.
00:20:48: Das heißt, sechs Jahre gilt immer ein Hauptuntersuchungszyklus mit der Option bei bestimmten Zwischenuntersuchen nochmal ein Jahr plus ein Jahr zu verlängern also in Summe acht Jahre und die Kosten, die dann eben auftreten können in die Hunderttausende gehen Weil mit der Hauptuntersuchung unter Umständen beinahe diese Lok, der Motor überholt werden muss.
00:21:11: Die Gelenkwelle überhohlt werden muss möglicherweise die Lok auch ein paar neue Puschen braucht weil das Profil abgefahren ist.
00:21:18: Ein Radsatz beispielsweise kostet um die zwanzigtausend Euro wenn der Lok eben vier Achsen hat ist man schnell schon alleine ohne Einbau.
00:21:26: nur die die Ratssätze bei bei hunderttausende Euro kosten und insofern sind die Überholungskosten zur Hauptuntersuchung.
00:21:34: Es ist immer eine gewisse Blackbox, die es auch für die Wertehaltigkeit der Logomotive einzuschätzen gilt.
00:21:42: Welche Kosten können auftreten?
00:21:45: Wie lange dauert eine Hauptunversuchung?
00:21:47: zwischen drei Monaten und einem halben Jahr kann haben wir schon alles gesehen.
00:21:51: Wir haben aber auch Kostenüberschreitungen von geplanten Vierhunderttausend auf Millionen gesehen.
00:21:56: Das sind alles Risiken, die auf das Unternehmen, das Eisenbahnverkehrsunternehmen aber letztlich auch auf den Finanzierer einwirken.
00:22:03: Und das sind alles Themen, die wir versuchen im Rahmen unserer Asset-Bewertung mit abzugreifen.
00:22:10: Vielleicht hier noch ergänzen weil das eine sind natürlich dann immer so die technischen Anforderungen und dass was auf dem Blatt Papier steht.
00:22:17: Es betrifft ja im Kern auch immer so das Thema der Bonitätseinschätzung und Koppelung dieser Asset Einschätzungen.
00:22:22: Ich glaube, hier Isabella ist es mitentscheidend, dass man auch zu diesen Eisenbahnverkehrsunternehmen
00:22:26: e.V.U.'s
00:22:27: ausgerichtet die entsprechende Sprache spricht, sprich diese, die Rolling Stock-Sprache wo du schon raus hörst das wir da uns schon mit eingegrooft haben also die Sprache auch schon mit aufgenommen haben.
00:22:37: und als weichen Faktor würde ich auch nie unterschätzen oder das was Christian sagte wie er Kennzeilen und Züge wirklich auch durch Schnelligkeit im Verhältnis zur anderen Das, was mir halt auch auffällt weil ich im Bereich Fremdfinanzierungsthemen auch schon sechsundzwanzig Jahre unterwegs bin.
00:22:54: Deswegen kann ich das durchaus als Plus ein anderer Zusammenarbeit mit Wirtli Singen hier nennen.
00:22:59: und wichtig ist in dem Kontext auch, dass das immer partnerschaftlich und vor allem auch in einem spezifischen Beziehungsmanagement abläuft.
00:23:06: Das heißt, dass wir die Kunden informieren, dass sie sage ich mal sich da nicht aufgehoben fühlen und es ist ja ein familiärer Markt noch sehr enger.
00:23:13: von daher kennt man sich und deswegen ist es auch wichtig dass dann hier manchmal ein schnelles Nein immer noch besser ist als ein Ja in dem, ob wir jetzt eine Finanzierung gestalten dürfen.
00:23:24: Ja oder nein?
00:23:25: Aber ich will gerade dieses Thema Beziehungsmanagement und Partnerschaft nochmal hervorheben weil wir das dann auch im Kontext hoffentlich so leben.
00:23:32: Ich streck es mal so aus.
00:23:35: Jetzt viel bei euch beiden.
00:23:37: immer wieder der Begriff Schnelligkeit.
00:23:39: also ich habe schon verstanden man muss dann auch zügig vorankommen.
00:23:42: könnt ihr denn pauschalisieren sagen wie schnell seid ihr denn?
00:23:44: wie lang braucht ihr den?
00:23:45: Ich fange mal so an, wenn man, sag ich mal heutzutage mit einer klassischen Fremdfinanzierung, egal ob Ronings sogar nicht im Hatten-Neukunden und geht da, sage ich mal zu einer klassischem Bank.
00:23:55: Da kann es im Rahmen eines New York Customer Prozesses usw.
00:23:59: und sofort also Thema das erstmal der Kunde angelegt werden muss oder in Bonitätsprüfungen stattfinden muss
00:24:04: usw.,
00:24:05: ist doch mal locker drei bis vier Wochen dauern.
00:24:07: Ich will sogar manchmal ausdehnen, wenn es Engagements sind die in die Millionen gehen dann kann sowas schonmal zwei Monate dauern oder drei Monate.
00:24:16: Es wird sich sehr lange an, ist aber in dem Kontext mindestens etwas wo ich sagen einschätzen würde ein bis zwei Monate.
00:24:21: Bei uns hängt es auch von bestimmten Gremien ab das heißt Größenordnung.
00:24:25: Das geht dann sage ich mal bei drei bis fünf Millionen relativ schnell.
00:24:29: darüber hinaus brauchen wir halt auch Gremianbeschlüsse.
00:24:32: Aber ich will's mal so formulieren wenn wir diesen Kontext drei bis fünfe Million unterwegs sind Und unser Kernthema ist eigentlich immer die Asset-Einschätzung, weil wir im längsten braucht.
00:24:41: Weil wir vielleicht auch ein externes Gutachten hinzuziehen, also einen externen Gutachter nicht rein auf unsere Assetabteilung um das Team von Frank Lohmann zurückgreifen und in dem Kontext ist das so'n bisschen da der Flaschenheiz positiven Sinne?
00:24:53: Weil wir auch eine genaue Einschätzungen brauchen wie auch jetzt in den Vorthemen geschildert oder was es essentiell ist in einer Einschädzung oder Bewertung.
00:25:01: Ja, Christian.
00:25:02: Was meinst du?
00:25:03: Ich spiele in Bayern.
00:25:05: Wenn wir alle Unterlagen haben und es sich deroptionalerweise keine Fragen daraus ergeben, ab dem Zeitpunkt würde ich sagen zwei Wochen.
00:25:14: Ich hatte jetzt mal gesagt, ich brauche noch einen kleinen Puffer auf.
00:25:16: Also maximal drei bis vier Wochen maximal aber eine Regelung ist besser.
00:25:20: Der Puffa ist dann für die Rückfragen, die möglicherweise aus den Unterlagen noch kommen.
00:25:24: Aber
00:25:26: das ist so was wir glauben dass wir da auf die Strecke kriegen.
00:25:30: Ja, das ist schon zügig.
00:25:32: Das wird sich gut anzügig!
00:25:36: Passt uns zum Thema auch schön aufgegleist.
00:25:42: Lass uns noch mal kurz ein bisschen auf die Verträge zu sprechen kommen.
00:25:46: Zum einen würde mich interessieren wie flexibel so ein Leasingvertrag sein kann und zum anderen natürlich auch was sind denn da übliche Laufzeiten?
00:25:53: Wir arbeiten gerne in diesem so genannten HU-Zyklus.
00:25:57: Das heißt, wir machen in der Regel eine Achtjahresfinanzierung wenn die HU noch acht Jahre dauert oder wir machen sechs Jahre Finanzierung, wenn die EU noch sechs Jahre dauern immer mit einem entsprechenden Ballon hinten oder restwert den wir für marktgängig halten für einen Lok ohne Hauptuntersuchung.
00:26:17: und dann kommt der Zeitpunkt wo die Log eben dann in die Inspektion geht und in die Hauptuntersuchung.
00:26:23: Und dann wird ja auch festgestellt, wie teuer die ganze Geschichte möglicherweise wird.
00:26:29: Ich habe es gerade schon mal angedeutet – die Motorrevisionen, die Getriebe-Revision, die Ratssätze und das was alles sonst noch so auffällt wenn man die Log aufmacht.
00:26:37: Dann wissen wir etwas besser, was an Kostenpaket dazukommt.
00:26:41: Wir schnüren gerne wieder ein neues Paket mit dem aufgelaufen Restwert plus die aktuellen HU-Kosten.
00:26:49: Schicken dieses Paket für den Kunden, wenn er die Log eben weiterfahren will, für die nächsten acht Jahre also der nächsten HU-Zyklus neu auf die Reise so dass wir dann über dieses rollierende Modell immer die Möglichkeit haben etwaige HU Kosten deren Größenordnung drei vier fünf Jahre im Vorhinein abzuschätzen selbst für Fachleute schwierig ist immer dann tagesaktuell mit in eine neue Finanzierungsstruktur einzubinden.
00:27:15: Das ist so, was wir in der Regel den EVUs empfehlen und in der Regel folgen die auch dieser Empfehlungen.
00:27:22: Ansonsten sind am Markt sicherlich auch noch mal zehn Jahreslaufzeiten üblich wie sie für andere werteiltige Leasing-Güter auch hin und wieder schon einmal üblig sind.
00:27:32: aber unser also wir beide Holger und ich sind eigentlich ein Fan von diesem rollierenden Modell nach U-Zyklen.
00:27:42: Wohlwissend, Isabella.
00:27:42: Das ist natürlich am Markt.
00:27:43: Also sprechen wir wieder von den Vermietgesellschaften die jetzt nicht in unser Kundenprofil aktuell passen, so will ich es mal ausdrücken.
00:27:51: Hier natürlich andere Finanzierungslaufzahlen durch Ausgang und Gebe sind.
00:27:54: also das geht durchaus dann auch mal auf zehn oder sogar auf zwanzig Jahre einfach weil sie neue Logs sind und sich sag mal die entsprechende AV noch die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer denen auch entspricht.
00:28:06: Das ist aber nicht aktuell unser Endkundenziel.
00:28:11: Aber das, was vielleicht in Zukunft mal eine Rolle spielen kann, aber aktuell nicht ist.
00:28:14: Ja.
00:28:15: Aber verstehe ich das richtig?
00:28:16: Dass es während der Leasingdauer eigentlich nicht so viele Checks gibt um klarzumachen dass die Fahrzeuge technisch immer auf dem Neuesten stand sind.
00:28:26: Es dreht sich alles und diese Hauptuntersuchung wie beim Auto.
00:28:29: Das ist der zentrale Dreh-und Angelpunkt.
00:28:31: natürlich gibt's zwischendurch auch Checks, die gesetzlich vorgeschrieben sind die aber nicht den Umfang einer kompletten Revision oder Hauptuntersuchung haben.
00:28:39: und es ist ähnlich auch wie beim Auto.
00:28:41: Ich kann das Minimum investieren in eine Hauptunversuchung, dass ich gerade eben den Scheinkriege- oder den TÜV-Stempel in diesem Falle bei den Eisenbahnenunternehmen sprechen wir von der Paragraph thirty zwei Genehmigung also die Genehmigungen nach Eisenbahnbundesamt das Ding für acht Jahre zu betreiben, dass sich grade eben über die Ziellinie springen oder ich kann.
00:29:01: aber wenn die Log E schon fünf, sechs, sieben Wochen aus dem Betrieb ist kann ich auch sagen.
00:29:08: Ich hänge noch zwei Wochen dran und mache die Motorenrevision gleich mit bevor ich nächstes Jahr wieder die Lok auf den Betrieb rausziehe weil eine Log die steht verdient kein Geld Und wenn Sie keine der Geld verdient kostet sie trotzdem Kapitaldienst Versicherung steuern und das ganze drum herum.
00:29:24: Das heißt man guckt dann schon ob man effizient verschiedene auch wert erhalten in Standhaltung zusammenlegt mit der EU möglicherweise vorzieht und so weiter, damit das am Ende auch wirtschaftlich wird.
00:29:42: Und zweiter Punkt vielleicht nochmal ganz wichtig Auch bei den Eisenbahnwerkstätten sind die Slots eng.
00:29:49: Das macht also doppelt Sinn wenn man schon mal ein Werkslot hat dass man dann zu viel wie möglich auf einmal beschickt.
00:29:58: Ein Kern gibt es schon für neue Logs, natürlich auch festgeschriebene Wartungsintervalle.
00:30:04: Aber das ist ja aufgesplittet der Markt in neuen Schätzchen mit festen Wartungshintervallen, auch vom Hersteller schon vorgegeben und den alten Schätzchien.
00:30:14: vorhin kam ja kurz das Thema dass auch vierzig Jahre alte Logs noch ihren Dienst tun mit entsprechenden Modernierungsmaßnahmen ausgerüstet.
00:30:21: Und da ist sicherlich auch ratsam, dass bestimmte Instandhaltungsmaßnahmen Checks vorgenommen werden.
00:30:27: Weil es gibt ja dann auch nichts Schlimmeres als wenn diese Lok ausfällt weil auf einmal ein Getriebeschaden droht etc.
00:30:33: Das ist eigentlich auch eine Kernetresse aller EVUs das zu tun.
00:30:35: aber am Kern genau.
00:30:37: Christia du sagtest auch schon jeder private geht mit seinem Fahrzeug auch kfz ein bisschen unterschiedliche um ne?
00:30:42: Das muss man natürlich auch betrachten und das ist am Ende des Tages auch mal ein Thema wie viel Liquidität, wie viel Bonität hat das Unternehmen Um die sind Standhaltungsmaßnahmen auch regulär und auf besten Wissen und Gewissen nicht ganz so schönes Wort, aber doch noch vorzunehmen.
00:30:57: Und da muss man sich hier glaube ich privat immer nur an die eigene Nase fassen um zu sagen mein Privat-Pkw soll ja auch fahren.
00:31:02: und so geht es den IVUs auch in dem Kontext ob nun gebraucht und alt oder entsprechend neu und jung.
00:31:09: Der stringende Punkt ist letzten Endes.
00:31:11: Der ungeplante Auswahl ist immer der, der am teuersten kommt und freien Nachmörfe kommt er ja immer zum ungünstigsten Zeitpunkt.
00:31:19: deswegen präventive Instandhaltung ist wert erhaltene vielleicht sogar wert erhöhende Instandhalten Und wird natürlich von uns auch ein bisschen begleitet.
00:31:29: und um geguckt was macht das Unternehmen da?
00:31:33: Ganz wichtiger Punkt nochmal auch Isabella weil die verfügbar kann die man jetzt im Bereich als Privatpersonen am Mietmarkt hätte, sich ein Fahrzeug auszuleihen.
00:31:41: Gibt es natürlich nicht im Bereich Rolling Stocks?
00:31:44: Sondern da ist nicht eine sofortige Fickbarkeit und entsprechende Aufträge auch leisten zu müssen, sondern vielleicht müsste das Unternehmen dann entsprechend warten.
00:31:52: oder dass über ein partnerschaftliches eVu vergeben, weil man selber nicht mehr in der Lage ist, sage ich mal seinen Auftrag erfüllen zu können.
00:32:02: Und die Kosten, die dafür entstehen sind im Verhältnis auch relativ hoch.
00:32:06: Das heißt, deswegen ist es eigentlich auch ein Kerninteresse hierfür, sage ich mal eine Lok zu sorgen die fährt und Geld verdient.
00:32:14: Ja mich würde noch interessieren wie gucken denn andere Kapitalgeber drauf?
00:32:18: Also wie bewerten Banken oder auch Investoren Schienenfahrzeuge als Asset?
00:32:23: Gute Frage weil du sagtest gerade Banken und Investoren.
00:32:27: also ich glaube die die hier eine entsprechende Marktexpertise haben neben anderen Bewertungen die vielleicht mal das zweite oder so meine Lok irgendwie auf den Schreibtisch haben und zu finanzieren hätten, oder haben.
00:32:38: Wir haben ja eine sehr hohe Wertheitigkeit auch sehr unterschiedlich in den einzelnen objekten denn ich hatte eben von alten Schätzen gesprochen.
00:32:47: da muss man aber auch aufpassen Weil bei alten Schätzchen alten Logs kann es halt auch passieren, dass nur wenige gebaut wurden.
00:32:54: Die Verfügbarkeit in Ersatzteilen reglementiert ist oder gar nicht mehr gegeben ist.
00:32:58: das führt natürlich zu einer anderen Einschätzung als so sage ich mal älteren Logs die noch laufen fahren und wo auch eine entsprechende Satzteil verfügbarkeit am Markt vorhanden ist.
00:33:09: Und insofern wird das ja unterschiedlich sein im Markt der Finanzierer und in der Einschätzung dieser Assets.
00:33:16: Das ist eigentlich unser Plus sprich unsere Marktwerteinschätzung, die in der Regel für die Logs, die wir hier finanzieren und auch die Güterwagerung sehr hoch sind.
00:33:25: Wir hatten es schon mal kurz vorhin auch angesprochen.
00:33:29: das heißt dass die Verfügbarkeit an Logs sehr sehr gering ist.
00:33:32: drei Jahre man auf eine neue Log warten muss.
00:33:34: Das bedeutet, dass wenn wir teilweise hier eine Lok haben, die acht Jahre alt ist und die nächste HU geht und die HU mehr oder weniger auch vorgenommen wurde, dass sie vielleicht teilweise sogar Neupreis hat Und das ist glaube ich schon mal der entsprechende Ansatz, um zu gucken wer kann diese Einschätzung so vornehmen und wer kann dass auch als entsprechende Sicherheit in die individuelle Finanzierungsstruktur mit einbinden.
00:33:57: Und entsprechend bepreisen?
00:33:59: Ich habe es verstanden, glaube ich soweit Es ist auch etwas zur Sprache gekommen jetzt in der letzten Antwort, dass ja auch Eingangs schon mal Thema war Das Angebot der Bottlenecks.
00:34:11: Das andere Thema ist, wie viel Schiene habe ich überhaupt zur Verfügung?
00:34:15: Trotzdem sollte es ja – hätten wir eingangs auch kurz besprochen – im Interesse unserer Regierung sein mehr Gütertransport auf die Schiene umzulagern.
00:34:24: Deswegen zum einen gibt's da irgendeine Art von Förderung und zum anderen ihr als Marktexperten habt ihr Ideen was man tun könnte, um es zu beschleunigen, wie seht ihr den Markt in Zukunft?
00:34:43: Was sollen wir sagen, wenn selbst die Fachleute da wahrscheinlich mit einem Kopfschütteln davor stehen?
00:34:48: Also was will ich sagen?
00:34:50: es gibt die europäischen Bestrebungen der Digitalisierung.
00:34:54: das ist vorhin schon mal angeklungen.
00:34:56: Das ist wesentlich getrieben von der Tatsache Wir wollen mehr Platz auf der Schiene.
00:35:02: Wie kann das funktionieren?
00:35:03: Es kann dadurch funktionieren.
00:35:05: Das alte System heute ist das sogenannte Blocksystem,
00:35:09: d.h.,
00:35:10: die ganze Schienenstrecke wird in verschiedene Blocks eingeteilt und in einem Block fährt ein Zug und der dahinter geschaltete Block ist gesperrt.
00:35:19: Da darf sich kein Zweiter befinden.
00:35:21: D.h.
00:35:21: also der zweite Zug ist spätestens im dritten Block.
00:35:24: Und dadurch habe ich sehr viel Schienenplatz verschenkt.
00:35:27: Deswegen ist die Bestrebung über eine Digitalisierung Der Zug eins weiß genau, wozug zwei fährt und fährt sozusagen quasi auf Sicht hinterher.
00:35:38: Und damit ist der mittlere Block, der immer freigehalten wird heute den spart man sich das heißt die Züge werden so gesteuert bei Bremswegen von bis zu einem Kilometer oder was weiß ich dass die züge möglichst eng aufeinander getaktet fahren und immer wissen vorne der Zugbremse, das muss ich auch bremsen.
00:35:58: Das ist die Digitalisierung.
00:35:59: Das erfordert aber Investitionen an der Strecke, an der Schiene.
00:36:03: Das erfordert einen entsprechenden störfesten Zugfunk und das erfordern aber vor allen Dingen Investition auf der Lok.
00:36:13: Diese Investitionen, diese zusätzlichen technischen Einrichtungen auf der Logg sind für alte Lokomotiven gar nicht mehr technisch umsetzbar und für andere ältere Lokomotive vielleicht technisch aber wirtschaftlich nicht mehr umsetzt.
00:36:27: Weil den Preis, den ich dann haben muss für den Verkauf meiner Zugleistung, den werde ich am Markt nicht kriegen.
00:36:33: Das schränkt das Ganze ein.
00:36:35: auf der Lokomотивenseite ist die Digitalisierung in Deutschland leider sehr, sehr stark hinten dran.
00:36:44: Wir sind in Europa glaube ich fast schlusslich.
00:36:47: Was das Thema angeht am weitesten sind Holland.
00:36:50: Die sind fertig.
00:36:52: Die Schweiz ist fertig.
00:36:53: Dänemark stellt so um dass sie Ende twenty-seven oder zwanzig und achtundzwanzig auf Knopfdruck über Nacht umstellen auf Digitalisierung Und wir hinken hinterher.
00:37:04: Beispiel Stuttgart einundzwansich funktioniert Die Digitalisierung trotz neuem Bahnhof ist nicht, das ist im Moment ein großes Thema.
00:37:11: Und die Strecke Hamburg-Berlin, die ja gerade renoviert wird dort hat man aus Kostengründen die Digitalisierung rausgeschmissen.
00:37:18: so dass ist der Punkt und in Summe guckt aber die ganze Branche auf diese Digitalisierung weil das die Möglichkeit wäre auf der Schiene mehr Platz zu schaffen und dadurch auch neues Wachstum generieren zu können im Güterverkehr im Vergleich zur Straße.
00:37:33: Und wenn man so sieht, genau die Zukunft des Marktes.
00:37:37: Also ist das dann eher auf der Schiene oder auf der Straße?
00:37:40: Es wird natürlich auch in Zukunft eine Symbiose sein.
00:37:43: aber wir haben hier die Einschränkung der Schienen wie Christian das gerade beschrieben hat.
00:37:49: Wir haben ein großes Infrastrukturpaket, da spielen wir ja auch im Personennverkehr.
00:37:53: Wenn man mal irgendwie Richtung Berlin ist unterwegs und hier und da unterwegs ist das eine große Maßnahme in der Verbesserung der Gleisinfrastruktur unterwegs.
00:38:03: Das heißt dieses fünfhundert Milliarden Paket als Infrastrukturprogramm sei hier nochmal genannt.
00:38:09: Christian hatte das Thema fehlende Digitalisierung genannt.
00:38:12: wie hatten schon erwähnt dass wir von jetzt auf gleich nicht für mehr Angebot sorgen können, weil einfach auch die Kapazitäten zur Herstellung von neuen Logs gar nicht vorhanden ist.
00:38:22: Es gibt immer mal wieder auch Bestrebungen zu alternativen Antrieben.
00:38:25: Das Thema irgendwie Batterie oder auch Wasserstoff aber das steckt auch in den Kinderschuhen und es ist ein ähnliches Thema wie das was wir gerade vielleicht auch sehen im Bereich von Kfz.
00:38:34: Das ist dann doch wieder eine leichte Umorientierung gibt wieder hin zu klassischen Verbrennermotoren.
00:38:42: Also insofern sind diese Logs auch in der Zukunft nicht wegdenkbar, gerade zum Thema First My Last My, was wir vorhin schon mal angesprochen hatten.
00:38:51: Wir haben ein bisschen weiter ausgeholt spüre ich gerade zu diesem Thema.
00:38:54: Das ist sehr kontrovers zu diskutieren und einerseits hat die Politik hier eine Aufgabe, die sie zum Teil wahrnimmt umgesetzt werden würde, hätten wir hier einen sehr starken und noch stärkeren Wachstumsmarkt für uns.
00:39:12: Aber ich glaube die Zweifel haben wir ja angedeutet.
00:39:13: das heißt es wird immer so eine Symbiose bleiben mit einem leichten Wachslumsmarkt.
00:39:19: aber ich glaub die Umsetzbarkeit wenn man mal von Zukunft spricht ist ja die Frage ist das in fünf bis zehn Jahren?
00:39:26: Ich sehe tatsächlich wie es jetzt heute ist dass in fünf Bis zehn Jahren auch noch ähnlich parallel laufend.
00:39:32: Ja, vielen Dank für die Einschätzung.
00:39:33: Ich glaube das ist nochmal ganz wichtig dass man auch sieht wo die Kapazitätsgrenzen sind und an der anderen Stelle vielleicht auch Wo die Digitalisierung noch ein bisschen hinterher hängt hier in Deutschland?
00:39:43: ich habe insgesamt super viel gelernt.
00:39:46: heute zum Thema Rolling Stock Und ich merke auch im Gespräch oder hab im gespräch gemerkt dass was ihr eingangs gesagt habt ihr habt eine gewisse Affinität für das thema.
00:39:53: Das haben wir auf jeden Fall auch gehört.
00:39:55: Deswegen ganz vielen dank dass sie uns da einen Einblick gegeben hat.
00:39:58: Lieber Christian erst mal vielen Dank an dich für deine Zeit.
00:40:00: Es hat mir Spaß gemacht.
00:40:01: Schönen Dank.
00:40:02: Ihr und Holger, auch dir natürlich vielen Dank für die Einordnungen!
00:40:05: Ja ganz danken.
00:40:05: Dank auch von meiner Sache.
00:40:06: Ich kann nur sagen wenn mir Züge fangen haben wir alle was davon.
00:40:09: Vielen Dank.
00:40:10: Das ist ein sehr gutes Schlusswort.
00:40:11: ich sage trotzdem noch einsetzchen.
00:40:13: liebe Hörder schön dass ihr wieder dabei wart und natürlich auch sehr gern bis zum nächsten Mal
00:40:20: Musik?
00:40:21: The smell of success and what a wonderful day from Shane Ivers www.silvermansound.com.
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